Die Geschichte eines unstillbaren Wunsches. Eines Vorbilds. Und einer großen Hoffnung.
Die Geschichte eines Bartes.
Wir schauen zurück auf die Kindheit des verträumten, vaterlosen Elvin in der Mitte des letzten Jahrhunderts. Seine Phantasie setzt ihn keine Grenzen, mit ihr erlebt er die größten Abenteuer. Doch als eines Tages sein Onkel aus Afrika zurückkehrt hört er von echten Erlebnissen. Onkel Georg wird für ihn zum großen Vorbild . Und so kommt es, dass sich Elvin nichts sehnlicher wünscht als so einen wunderbaren Schnurbart wie sein großer Onkel Georg - Symbol für all das maskuline und Starke.
Dieser Film erzählt, wie Elvin alles daran setzt einen Bart zu bekommen.
TRAILER
PRODUKTIONSNOTIZEN
Dieser Film basiert auf der Anekdote eines guten Bekannten von uns: Die Geschichte eines Bartes Hamilton. Als er uns diese Geschichte erzählte war für uns schnell klar, dass daraus ein Film werden musste. Es verging ein Jahr, in dem die Idee weiter reifte und immer mehr Form annahm. Schließlich fanden wir einen Sponsor, der den Film mit 700 Euro unterstützte. Das war nicht viel, aber für uns diente dieses Geld als Startschuss. Das Drehbuch entstand dann quasie über Nacht. Und mit ihm die zunehmende Begeisterung aus möglichst wenig, möglichst viel zu machen.
250km von Hannover entfernt fanden wir ein Hotel im 20er-Jahre Stil in dem wir für einen Tag drehen durften. Mehr als wir für unsere kleine Aufwandsentschädigung an das Hotel erwarten konnten. Während Janis Schmitt und Yvonne Braune schon früh als Schauspieler feststanden, taten wir uns mit der Besetzung des Onkel Georg sehr schwer: Erst 2 Tage vor Drehbeginn stießen wir auf Jochen Steckler, der sich schließlich bereit erklärte die Rolle kurzfristig zu übernehmen. Den Bart mussten wir ihm dann allerdings ankleben. Wir hatten für den Löwenanteil des Film also nur einen Drehtag (inklusive 500km Fahrt). Erschwerend kam noch dazu, dass wir aus finanziellen Gründen (Benzingeld für ein zusätzliches Auto!) nur aus einem zweiköpfigen Team hinter der Kamera bestanden - und zwei Praktikanten.
Die Bedingungen waren als denkbar schlecht. Trotzdem schaften wir es irgendwie. Das Drehbuch wurde während des Drehs laufend gekürzt, Einstellungen, ganze Szenen kurzfristig gestrichen und der Drehtag bis zum Anschlag überzogen.
Der Dreh war blanker Horror, obwohl wir mit extrem geduldigen und freundlichen Schauspielern zu tun hatten.
Doch wir haben es geschafft - nur Gott weiß wie - der Film wurde fertig.
Und hier ist er nun.